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1.Kapitel: Ein unerwarteter Besuch Bearbeiten

"Jungs, schaut mal her!" Mikeys Stimme schallte durch das Hauptquartier. "Ich habe eine neue, tolle Sendung gefunden!" Vom Dojo hörte man einen dumpfen Schlag und Raphs triumphierende Stimme: "Du hast verloren, Leo!" "Stimmt gar nicht! Mikey hat mich abgelenkt!" Leo tauchte im Durchgang auf. "Wehe, es ist wieder 'Die fantastischen Abenteuer von Blubb, dem Fisch' oder 'Das geheime Leben der Schnecken'!" "Quatsch!", meinte Mikey. "Das hier ist viel abgefahrener!: 'Der Schatz von Käpt'n Eisenauge'." "Lahm!", gähnte Raph. "Stimmt doch gar nicht!" Mikey stellte den Fernseher an und griff sich ein Stück Salamipizza. Leo setzte sich daneben und starrte gespannt auf den Bildschirm. Raph seufzte und machte sich auf den Weg ins Labor.

Donnie war mal wieder in eins seiner Experimente vertieft und tröpfelte gerade eine leuchtend blaue in eine trübe, rote Flüssigkeit. "Hey!", rief Raph und lehnte sich zu Donnie an den Tisch. Donnie erfuhr ein kleiner Schreckensschrei, als er auf dem Boden landete. "Sag mal, spinnst du?", fragte er wütend. Dann fügte er murmelnd hinzu, als er sich aufrappelte: "Ach sag nichts!" "Die anderen schauen gerade eine neue Sendung: 'Der Schatz von Käpt'n Eisenauge'.", meinte Raph, ohne auf Donnie zu achten. "Die ist echt blöd." Donnie schaltete seinen Computer an und meinte: "Wenn Mikey sie ausgesucht hat, bestimmt! Hm. Käpt'n Eisenauge war ein berüchtigter Pirat, der einen sehr großen Schatz gehortet haben soll. Leider wurde der Schatz nie gefunden, obwohl es eine genaue Karte gibt. Schon viele Expeditionen haben sich auf die Suche nach ihm gemacht, aber nichts gefunden." "Interessant.", behauptete Raph. "Gehen wir im Dojo üben?" "Nein, ich kann nicht.", entgegnete Donnie. "Ich suche nach einem Mittel, um die Mutanten-Waffe unschädlich zu machen. Leider haben wir keine Probe davon, deswegen muss ich versuchen, es so hinzubekommen." "Oh, ok.", meinte Raph. "Ich würde dir ja gerne helfen, aber..." "...Aber wie ich dich kenne, sprengst du eher das ganze Labor in die Luft.", vollendete Donnie den Satz. "Schon gut, ich komme auch ohne dich zurecht."

Als Raph das Hauptquartier betrat, jubelten Mikey und Leo gerade dem Fernseher zu: "Yeah, gebt es diesem fiesen Kraken!" Leo drehte sich zu Raph um und meinte: "Raph, bist du sicher, dass du nicht mitgucken willst? Es ist meeega cool!" "Nein, ich bin froh, wenn ihr mit diesem Mist endlich aufhört." "Bestimmt gruselt sich Raphi, das Baby vor dem bösen Kraken! Wäh, Wäh, Wäh!", lache Mikey. "Mikey", brüllte Raph und packte Mikey. "Ich werde dich..." "Raphael und Michelangelo, ich muss euch sprechen!", unterbrach ihn Meister Splinter. "Sensei! Es...es war nicht...Mikey hat.!", stotterte Raph. Aus dem Hintergrund hörte man Mikeys flüsternde Simme: "Jetzt macht er sich bestimmt in den Panzer." "Mi...", setzte er an. "Entschuldige, Sensei." "Darum geht es nicht. Wir haben darüber gesprochen und ich denke, du solltest es langsam alleine hinbekommen. Ich muss dich wegen etwas anderem sprechen. Folgt mir!"

Als Raph und Mikey das Dojo betraten, schnappten sie entsetzt nach Luft. Überall waren Brandflecken und Spielkarten auf dem Teppich verteilt, ebenso wie rosane, weiße und braune Flecken. In diesem Durcheinander saßen Ice Cream Kitty und Chompy und spielten Karten. "Oh.", brachte Mikey hervor. "Wie, wie ist das passiert?" "Nun, Chompy und Ice Cream Kitty wollten Karten spielen. Bloß leider hat sich nach einer oder zwei Runden herausgestellt, dass beide ziemlich schlechte Verlierer sind. Den Rest könnt ihr euch denken.", erklärte Meister Splinter und ging in sein Zimmer. Kurz darauf kam er mit Wischlappen und Eimer wieder und drückte sie den beiden in die Hand. Während die beiden sich seufzend an die Arbeit machten, spielten Ice Cream Kitty und Chompy munter weiter Karten. Als Raph zu nah an Ice Cream Kitty vorbeiwischte, fauchte sie laut und Chompy schnappte sich ein paar von Ice Cream Kittys Karten. Dies jedoch bemerkte sie und es entfachte wieder ein katastrophaler Streit.

Mikey und Raph, die gerade alles saubergemacht hatten, standen nun wieder in dem gleichen Durcheinander wie vor fünf Minuten. Sie waren wie erstarrt, aber Raph wurde schon wieder wütend. Plötzlich stürzte Leo in das Dojo. Kopfschüttelnd meinte er: "Wollt ihr nicht langsam mal loslegen? Karai hat..." "Leo! Ich prügel dich windelweich!", schon stürzte sich Raph mit einem Kampfschrei auf Leo. "Stopp!" Leo wich schnell zur Seite und meinte zu Raph: "Wollt ihr denn gar nicht wissen, wieso Karai mir geschrieben hat?" "Nein! Wahrscheinlich nur Liebesschnulze!" Raph war wirklich wütend. "Pfff!", machte Leo. "Warte! Ich will es wissen!" Mikey hatte den Arm gehoben. "Und wir auch." Donnie und Splinter betraten den Raum. "Ok.", meinte Leo mit einem bösen Blick auf Raph. "Sie hat geschrieben, dass sie jemanden gefunden hat, der unbedingt mit uns reden will." "Und wer?" Unterbrch ihn Raph. "Ich dachte, du wolltest es nicht wissen?" "Jaja, schon gut." "Jedenfalls wusste sie das selber nicht. Wir sollen jedenfalls schnell kommen."

Auf den Dächern New York Citys war es ruhig. Niemand bemerkte, wie sich vier Schildkröten einem großen Gebäude näherten. "Leo, weißt du noch, wie Käpt'n Eisenauge und seine Crew dem Strudel entkommen sind?" Mikey redete schon die ganze Zeit nur von Piraten. "Natürlich! Das war echt cool!" Leo blieb stehen. "Ich frag mich, wen Karai getroffen hat..." "Also ich wäre auch gerne ein Pirat! Die erleben immer so tolle Abenteuer! Wieso ist bei uns nie etwas richtig Aufregendes los?" Donnie schaute zweifelnd zu zu Mikey hinüber.

Nun standen die vier vor Shredders ehemaligem Hauptquartier. Nach Shredders Sturz hatte sich dort seine Tocher Karai eingerichtet. Dunkel ragte das Gebäude vor ihnen auf. Schnell kletterten die Turtels an der Hauswand hinauf, zu einem großen Fenster mit großen, fehlenden Stücken. Dort schlüpften sie hindurch. In der großen Halle, die sich vor ihnen auftat, standen Karai und Shinigmi. Sie schauten zu den Turtels hinauf. "Das hat ja echt lange gedauert!" "Naja", meine Leo und schaute zu Raph, der den Kopf wegdrehte. "'Manche' von uns mussten ja noch unbedingt mit mir streiten." Raph trat ungeduldig vor. "Und um wen geht es nun?" Karai und Shinigami traten zur Seite. Dort kam eine gefesselte Renet zum Vorschein. "Renet!" Mit einem Aufschrei schob Mikey Raph unsanft zur Seite und stürtzte zu ihr. Schnell machte er sie los und umarmte sie. "Oh.", machte Renet und lächelte. "Ihr kennt diese Verrückte?" Karai schaute verdutzt zu Leo. "Sie tauchte plötzlich vor der Tür auf, als wäre sie vom Himmel gefallen. "Sie muss sich ganz schön den Kopf gestoßen haben, denn danach brabbelte sie nur noch etwas von euch und einem 'Eisenauge'.", ergänzte Shinigami. "Zur Sicherheit haben wir sie gefesselt." "Aha.", murmelte Leo und schien zu überlegen.

"Also", meinte Renet, die sich aufgerappelt hatte. "Dann machen wir jetzt mal los." "Warte, wohin?" Donnie hielt Renets Arm fest, in dem sie etwas in ein Armband eingeben wollte. "Okay, aber ich habe nicht viel Zeit." Renet schaute verärgert aber begann dann zu erzählen. "Um ein Zeitmeister zu werden und offiziell das Zeitzepter benutzen zu dürfen, muss ein Schüler eine Prüfung bestehen, das heißt, einen Gegenstand aus der Vergangenheit holen. Mein Lehrer hat sich für den legendären Schatz des Käpt'n Eisenauge entschieden." "Eisenauge? So wie die neue Serie?", unterbrach sie Mikey. "Wenn ihr Gegenstände aus der Vergangenheit holt, wird dann nicht die Zukunft verändert?", fragete Donnie gleichzeitig. "Nein, der Schatz existiert nicht mehr, weshalb einer von uns ihn geholt haben muss. Deshalb hat unser Lehrer ihn ausgewählt." "Von uns?" "Ja, lasst mich doch erzählen, dann erfahrt ihr es! Es gibt leider drei Schüler, denen mein Lehrer diese Aufgabe gegeben hat. Um ein Zetwächter zu werden, muss ich den Schatz also als erstes erreichen. Mithilfe dieses Armbands", sie zeigte auf ein blaues Band mit einem gelben Rad und einem Bildschirm darauf an ihrem Arm, "kann ich zu dem Startpunkt der Jagt teleportiert werden. Aber da dies natürlich auch die Anderen können, muss ich mich beeilen." "Und was haben wir damit zu tun?" Leo schaute sie interessiert an. "Habe ich das nicht gesagt?" "Nope." "Oh, entschuldigung. Unser Lehrer hat uns erlaubt, uns Hilfe aus einer anderen Zeit zu holen. Und da habe ich natürlich gleich an euch gedacht. Seid ihr dabei?"

Alle formatierten sich zu einem Kreis, in dem sie kurz diskutierten. Dann drehten sie sich wieder zu Renet und nickten alle, doch Donnie machte ein bekümmertes Gesicht. "Und was ist mit Casey und April?" "Dafür haben wir keine Zeit." "Aber sie müssen mitkommen!" "Nein, wir müssen sofort los!" "He, ich dachte, du willst, dass wir mitkommen." "Natürlich!" "Ich komme nur mit, wenn April auch dabei ist." "Oh man, dann kommt sie eben mit." "Na dann ist ja gut." "Genau." Leo schob sich zwischen die beiden Streitenden. "Toll, und wenn ihr nicht die ganze Zeit gestritten hättet, dann hätten wir sie auch früher holen können." "Warte, das haben wir gleich. Fasst euch alle bei den Händen." Renet drehte das Rad an ihrem Armband ein klein wenig zurück und gab in den Bildschirm die Koordinaten von dem Kino ein, in das April und Casey an diesem Abend gehen wollten.

Schon wurden alle ein wenig in der Zeit zurück und in eine Seitenstraße neben das Kino teleportiert. Bald strömten alle Menschen aus dem Kino hinaus und als April und Casey hinausgingen, zogen die Turtels sie schnell in die Gasse. Nachdem sie kurz erklärt hatten, was sie vorhatten und April und Casey nach kurzem Überlegen zugestimmt hatten, wurden sie von Renet zum Startpunkt ihres Abenteuers teleportiert.

Charaktere Bearbeiten

Mein Kommentar Bearbeiten

So, das war das erste Kapitel. Es ist sehr lang geworden und ich versuche, die anderen Kapitel nicht so lang werden zu lassen. Aber versprechen kann ich nichts...Ich habe noch sehr viele Ideen für diese Geschichte und glaube, das es sehr lange dauern wird, sie zu beenden.

Wie auch immer, ich hoffe, euch hat das Kapitel gefallen und würde mich über Verbesserungsvorschläge, Wünsche und auch Kritik in den Kommentaren freuen.

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